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 Jüdische Woche
 
Le Chajim – Woche Jüdischer Kultur in Rothenburg 2016

 
Das Programm für 2017 liegt in  Kürze vor
Samstag, 15. Oktober, bis Sonntag, 23. Oktober 2016:  
Wieder gibt es es einen bunten Strauß von Bildungs- und Kulturangeboten während der jüdischen  Kulturwoche, unter anderem:


Sa., 15.10., 19.30 Uhr, Musiksaal: Konzert mit der Band Mesinke.

So., 16.10., 11.00 Uhr: Matinée mit einem Film von Thilo Pohle.

So., 16.10., 15.00–17.00 Uhr: Mitmach-Tänze zu Musik aus Israel. 

Do., 20.10., 19.30 Uhr: Synagogale Orgelmusik mit KMD Ulrich Knörr.

Fr.,   21.10., 20.00 Uhr: Jüdische Märchen mit Juliane Dehner. 


 

Jüdische Kultur und Geschichte erleben, in den Dialog treten, Neues kennenlernen, Spannendes erfahren, der Vergangenheit gedenken und der Gegenwart begegnen – dafür bietet alljährlich die Woche Jüdischer Kultur „Le Chajim – Auf das Leben!“ die Gelegenheit. Zum 6. Mal lädt dazu das Evangelische Bildungswerk Rothenburg ob der Tauber vom 15. bis 23. Oktober ein. Wieder stehen Vorträge, Filme, Musik, Tänze, Märchen und koscher Essbares ebenso auf dem Programm, wie die Besichtigung eines Ritualbades in der Judengasse zu Rothenburg.

Samstag, 15. Oktober,19.30 Uhr, städtischer Musiksaal: Klezmer-Musik des Ensembles „Mesinke“ im städtischen Musiksaal, Eintritt 12 Euro (ermäßigt 9 Euro). – Die Lieder erzählen von rauschenden Hochzeiten, großer Liebe, aber auch vom harten Alltag der osteuropäischen Juden. Mit Klarinette, Akkordeon, Bass, Gitarre und Schlagzeug bringt das Ensemble einen Mix aus Pop, Jazz und Folk auf die Bühne, der tief in der jiddischen Tradition verwurzelt ist.

Sonntag, 16. Oktober,11 Uhr, Forum Rothenburg Filmpalast: Dokumentarfilm der Schülerfilmgruppe der Oskar-von-Miller-Realschule über das KZ Theresienstadt „Wenn lange die Bilder schon verblassen…“, Eintritt 3 Euro. – Theresienstadt 1944: Um alle Welt von den tatsächlich stattfindenden Gräueln in den Konzentrationslagern abzulenken und von deren „Harmlosigkeit“ zu überzeugen, wird das KZ Theresienstadt zur Schau mit Freizeiteinrichtungen für die Insassen ausgestattet und der jüdische Regisseur Kurt Gerron wird gezwungen, das „Musterlager“ filmisch zu dokumentieren – eine zynische Verzerrung der grausamen Realität. Die Schülerfilmgruppe der Oskar-von-Miller-Realschule in Rothenburg drehte einen fesselnden und preisgekrönten Dokumentarfilm mit Ausschnitten aus dem Original-Filmmaterial.

Sonntag, 16. Oktober,15 Uhr, Gemeindesaal St. Jakob: Mit-Mach-Tänze zu Musik aus Israel, Teilnahmegebühr 7 Euro, Anmeldung erforderlich (siehe unten). – Israelische Volkstänze sind Ausdruck von Vitalität und Lebensfreude. Die Schrittfolgen sind vom Bundesverband für Seniorentanz e.V. adaptiert und sind tanzbar für jedes Alter! Zur Anmeldung sind weder Vorkenntnisse noch ein Partner erforderlich.

Mittwoch, 19. Oktober, 19 Uhr, Forum Rothenburg Filmpalast: „Atomic Falafel“, Eintritt 8,90 Euro. – Mit viel schrägem Humor und einer gehörigen Portion Selbstironie erzählt der Film eine Geschichte von Freundschaft und Liebe inmitten des israelisch-iranischen Atomkonflikts. Mit ihrem Falafel-Truck mitten in der Wüste Israels versorgen Mimi (Mali Levi Gershon) und ihre 15-jährige Tochter Nofar (Michelle Trevis) die israelischen Truppen mit ihren beliebten Bällchen mit extrascharfer Sauce. Doch sie sitzen buchstäblich auf einem Pulverfass, denn nur ein paar Meter unter ihnen befindet sich eine geheime Kommandozentrale der israelischen Armee, die einem drohenden Atomangriff zuvorkommen will…

Donnerstag, 20. Oktober,19.30 Uhr, St. Jakobskirche: Synagogale Orgelmusik, freier Eintritt. – Viele liberale Synagogen in Europa besaßen im 19. Jahrhundert Orgeln oder sogar synagogale Chöre und begleiteten damit die Liturgie des jüdischen Gottesdienstes. Traditionelle jüdische Melodien wurden von Louis Lewandowski (1821–1894), Moritz Deutsch (1818–1892) und anderen jüdischen Komponisten und Kantoren (Chasanim) mit den stilistischen Mitteln der europäischen romantischen Musik ihrer Zeit bearbeitet. Kirchenmusikdirektor Ulrich Knörr bringt einige ausgewählte Stücke zu Gehör.

Freitag, 21. Oktober, 20 Uhr, Theater am Burgtor: Jüdische Märchen und Anekdoten. „Dein Haus soll weit offen stehen...“, freier Eintritt. – Die jüdische Literatur kennt seit alters her fantasievolle Märchen. Beim Passafest saß man beieinander und erzählte sich Sagen und Geschichten oder sang Erzähllieder. Die ausgebildete Märchenerzählerin Juliane Dehner entführt an diesem Erzählabend die Zuhörer in die Welt der jüdischen Märchen von den Anfängen bis heute. Moderation: Oliver Gußmann.

Samstag, 22. Oktober,17 Uhr, Berufsschule, Gastronomisches Bildungszentrum Rothenburg: Rezepte aus der jüdischen Küche; Teilnahmegebühr 10 Euro inkl. Material, Anmeldung erforderlich (siehe unten) . – Der israelische Autor und Pädagoge Sagy Cohen erklärt an diesem Abend auf unterhaltsame Weise während des Kochens die jüdische Küche. Es wird gemeinsam gekocht und gegessen.

Sonntag, 23. Oktober 2016, 15 Uhr, Gemeindesaal St. Jakob: „Mittelalterliche jüdische Ritualbäder“, Teilnahme frei. – Stefanie Fuchs führt in die Architektur, die Bedeutung und den Gebrauch mittelalterlicher Mikwen (Ritualbäder) ein. Anschließend Besichtigung der letzten noch erhaltenen Keller-Mikwe in der Judengasse in Rothenburg, ein Kleinod mittelalterlicher jüdischer Architektur und Kultur, das bisher nicht zugänglich war. Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Verein Alt-Rothenburg.

 

  • Anmeldungen für den Tanznachmittag (16. 10.)  und des Kochen (22. 10.) bis 18. Oktober über das Pfarramt St. Jakob, Klostergasse 15, 91541 Rothenburg, Tel. (09861) 7006-20, Mail: pfarramt.stjakob.rothenburg@elkb.de.


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