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Jüdische Kulturwoche 2018 "Le Chajim"
 
 Die jüdische Kulturwoche "Lechajim" in  Rothenburg ob der Tauber findet vom 13.-22. Oktober statt.

 

8. Rothenburger Jüdische Kulturwoche Le Chajim 2018

13.10.–22.10.2018

Samstag, 13.10.2018, 20 Uhr: Schmonzes un Chuzpe: Ein musikalischer Abend über den jüdischen Humor

Lesungsprojekt der Klezmerband Mesinke und dem Schauspieler Christian Jungwirth

Im neuen Programm des Schauspielers und BR-Sprechers Christian Jungwirth und dem Klezmer-Ensemble Mesinke dreht sich alles um den Humor. Sie präsentieren neben Texten bekannter jüdischer Autoren wie Kurt Tucholsky und Ephraim Kishon beißende Kabarett-Einlagen und mitreißende Klezmer-Melodien. 

Ort: Theatersaal des Wildbades Rothenburg, Taubertalweg 42, Eintritt: 12,-€,  ermäßigt 9.-€

Montag, 15.  Oktober, 19.30 Uhr: „Rose Ausländer und Zeitgenossen“

Ein Abend mit Gedichten der preisgekrönten Dichterin und ihrer Zeitgenossen Alfred Margul-Sperber, Paul Celan und Marie Luise Kaschnitz.

Gelesen von Ruth Baum, Hannelore Hochbauer, Cornelia Kartak und Peter Noack

Ort: Burgtortheater, Herrngasse 38, Rothenburg ob der Tauber. Eintritt: frei

Dienstag, 16. Oktober, 19.30 Uhr: „Rent a Jew“ mit Ilia Choukhlov

Nur wenige Menschen in Deutschland kennen einen Juden oder eine Jüdin persönlich. Genau das möchte „Rent a Jew“ ändern. Die Initiative vermittelt Juden verschiedenen Alters und Hintergrunds kostenlos für Besuche an Schulen oder andere interessierte Einrichtungen und Gruppen. Ilia Choukhlov antwortet auf Fragen, die Sie schon immer mal über jüdisches Leben wissen wollten. Im Mittelpunkt der Begegnung steht der persönliche Austausch und der Einblick in das vielfältige aktuelle jüdische Leben in Deutschland.

Rent a Jew ist eine Initiative der Europäischen Janusz Korczak Akademie e. V.

www.rentajew.org

www.facebook.com/rentajew

Ort:  Café Lebenslust, Kirchgasse 5, Eintritt: frei

Mittwoch, 17.10.2018, 19.30 Uhr: Dokumentarfilm: „Jews & money –Investigation of a Libel“ 

Ilan Halimi wurde nur 23 Jahre alt. Er war Jude marokkanischer Herkunft und lebte in Paris. Im Januar 2006 wurde er von einer Gruppe muslimischer Einwanderer, die sich „die Barbaren“ nannte, entführt und während drei Wochen zu Tode gefoltert. Der Mord verursachte einen öffentlichen Aufschrei der Empörung in Frankreich. Die insgesamt 25 Mittäter wurden zu zum Teil langjährigen Haftstrafen verurteilt. Der Film setzt sich mit dem jahrhundertealten Mythos in der westlichen und der muslimisch-fundamentalistischen Welt auseinander, Juden seien sehr reich. Die spannende Spurensuche führte das Filmteam auch zu Drehorten in Rothenburg ob der Tauber.

Regisseur: Lewis Cohen, Kanada, Sprache F/E m. engl. Untertiteln (DVD 2013) 92 Minuten

Filmgespräch: Oliver Gußmann, Lothar Schmidt

Ort: Gemeindezentrum Jakobsschule, Großer Saal, Kirchplatz 13, Rothenburg

Eintritt: frei.

    

Donnerstag, 18.10.2018, 19 Uhr Vortrag Dr. Rebekka Denz, Uni Bamberg, Institut für Judaistik: „Bubikopf oder Scheitel? ‚Moderne‘ oder Tradition? Jüdische Frauen in Deutschland vor der Shoah

Margarete Edelheim erwarb in Erlangen 1914 als eine der ersten Frauen ihren Doktortitel in Jura. Sarah Rabinowitz kämpfte Seite an Seite mit Kurt Eisner in München. Else Dormitzer war 1922 eine der ersten Frauen im Vorstand der Jüdischen Gemeinde in Nürnberg. Hilde Marx erhielt 1929 den Jean-Paul-Preis der Stadt Bayreuth. Regina Jonas wurde 1935 zur ersten Rabbinerin weltweit ordiniert. Diese biografischen Beispiele verdeutlichen, dass jüdische Frauen in Deutschland ‚modern‘ waren. Andere blieben in den jüdischen Traditionen verhaftet. Im Vortrag wird die enorme Spannbreite weiblich-jüdischer Lebensentwürfe beleuchtet. Im Mittelpunkt stehen weibliche Handlungsmöglichkeiten mit ihren Grenzen in der jüdischen Gemeinschaft und gesamten Gesellschaft.

 

Kurzvita

Rebekka Denz ist wissenschaftliche Mitarbeiterin der Professur für Judaistik an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg. Sie studierte Jüdische Studien und Geschichte. Die Veröffentlichung ihrer Doktorarbeit über Frauen in der größten deutsch-jüdischen Organisation, dem Centralverein deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens, ist in Vorbereitung.

Ort: Gemeindezentrum Jakobsschule, Großer Saal, Kirchplatz 13, Rothenburg

Eintritt: frei.

 

Freitag, 19.10.2018, 15–17.30 Uhr: Kleine Exkursion nach Ermetzhofen mit Führung auf dem dortigen jüdischen Friedhof mit Friedrich Dehner.

Der jüdische Friedhof von Ermetzhofen, 20 Kilometer von Rothenburg entfernt, war von ca. 1875 bis 1898 als Bezirksfriedhof auch Bestattungsort für die Toten der Rothenburger jüdische Gemeinde. Heute sind dort noch die Leichenhalle und rund 400 Grabsteine aus der Zeit zwischen 1791 und 1936 erhalten. Führung mit Friedrich Dehner.

Abfahrt um 15 Uhr mit dem Kleinbus oder/und privaten Kfz am Parkplatz der Berufsschule Rothenburg, Bezoldweg 31. Für den Transport ist eine verbindliche Anmeldung erforderlich: Tel. 09861-7006-20. Beginn dann um ca. 15.20 am jüdischen Friedhof in Ermetzhofen.

Samstag, 20.10.2018, 15.00 – 17.00 Uhr: Mit-Mach-Tänze zu Musik aus Israel. Workshop mit Marion Vetter und Steffi Mönikheim.

Tanzen Sie mit uns Kreis- und Paartänze zu Musik aus Israel! Israelische Volkstänze sind Ausdruck von Vitalität und Lebensfreude. Wir leiten die Tänze Schritt für Schritt an. Die Schrittfolgen sind vom Bundesverband für Seniorentanz e.V. adaptiert und sind tanzbar für jedes Alter! Es sind weder Vorkenntnisse noch ein Partner erforderlich. Zum Trinken stehen Wasser und Tee bereit. Sie haben Freude an der Bewegung zu Musik und tragen bequeme, sichere Schuhe mit dünner Sohle. Wir freuen uns auf einen frohen Tanznachmittag mit Ihnen!

 

Ort: Gemeindezentrum Jakobsschule, Großer Saal, Kirchplatz 13, Rothenburg

Anmeldung bis 17.10.2018 über das Pfarramt St. Jakob, Klostergasse 15, 91541 Rothenburg, Tel.: 09861 7006-20, Mail: pfarramt.stjakob.rothenburg@elkb.de

Teilnahmegebühr: 7,- €

 

Sonntag 21.10.2018, 19.30 Uhr: Israel ist an allem schuld: Warum der Judenstaat so gehasst wird. Eine Lesung mit Georg M. Hafner und Esther Schapira

Juden werden in Deutschland tätlich angegriffen und im Internet bedroht. Hassparolen wie "Kindermörder Israel" sind an der Tagesordnung. Kein Land der Welt polarisiert so sehr wie der vor siebzig Jahren gegründete Staat Israel. Warum? Die preisgekrönten Journalisten Georg M. Hafner und Esther Schapira legen mit ihrem Vortrag den Finger in eine Wunde. Viele Deutsche haben mit Israel ein Problem, weil es ein Judenstaat ist. Aber es gibt kein Tabu, Israel zu kritisieren, wie gern behauptet wird. Das wirkliche Tabu ist es, sich zu Israel zu bekennen, so ihre These. Die Referenten entlarven die unheilvolle Allianz aus deutscher Schuldabwehr, Antisemitismus und religiösem Judenhass von Christen und Muslimen. 

Ort: Städtische Musikschule Rothenburg, Kirchplatz 12. Eintritt frei

 

Montag, 22.10.2018, 19.00 Uhr: Gedenken an die Vertreibung der jüdischen Bürger Rothenburgs vor 80 Jahren

Vor genau achtzig Jahren, zwei Wochen vor der so genannten Reichspogromnacht, haben die Nationalsozialisten die letzten Bewohner der jüdischen Gemeinde Rothenburgs vertrieben und ihr menschenverachtendes Handeln in Szene gesetzt. In der Gedenkveranstaltung werden die Namen der vertriebenen Juden genannt, damit sie nicht in Vergessenheit geraten. 

Pfarrer Oliver Gußmann und Pfarrerin Dorothea Bezzel.

Ort: Franziskanerkirche, Herrngasse 15

 

 


 


 



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